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    KungFu    Schule für Bewegung und Wachstum
  

Aktualisiert: 08.10.2019

Unterricht - Die Wahl des Trainings

Bambinis 4,5-6J./ Vorschulkinder

Den Bambinis werden einfache Bewegungsabläufe spielerisch gezeigt. An der Pratze und Boxsack wird das “aus-sich-heraus-gehen” geübt um Gleichgewicht, Kraft und Kondition zu stärken. Meidbewegungen mit Konter helfen die eigene Kraft kennen zu lernen und mit der Kraft des Partners umzugehen und dieser auszuweichen. Verbalisieren unterstützt die körperliche Aktion. Das Kreistraining/Parcour fördert die Sicherheit im Umgang mit Anderen und Aufbau von Ausdauer. Spielerisch lernen die Kids mit ihrer Kraft gezielt und geführt umzugehen. Einfache Anwendungen vermitteln einen ersten Eindruck sich zu behaupten. Abschließend gibt es Spiele für alle.
Das Training fördert die Bewegung, Grob- und Feinmotorik. Das Selbstbewusstsein und die Sicherheit werden gestärkt. Einfache Regeln helfen, sich in der Gruppe zu recht zu finden, auch über die Kurszeit hinaus.

Kids 6-10 J.

Im Kids-Training werden die Meidbewegungen und Konter realistischer denn die Programme aus den Schülergraden werden geübt. Vom Kind wird nun mehr Koordination und Ausdauer verlangt. In Rollenspielen erörtern wir typische Situationen in der Schule, Heimweg, Gruppen, Veranstaltungen und finden gemeinsam Lösungsmöglichkeiten Konflikte bzw. Streit zu vermeiden.

Kursinhalte: Form, Boxsack, Drill, Kreistraining, Pratzen, Parcour, Lat-Sao (kindergerechtes Sparring-Wettkampf),Verantwortung übernehmen lernen, eigene Grenzen kennen lernen, sowie Spiele und Entspannungsübungen.

Jugendliche 11-15 J.

lernen das Programm wie die Kinder. Aber zusätzlich unter Anleitung die 5 Grundprinzipien, Drills, das Sparring-Kampfprogramm und realistischere Anwendungen.  Eine neue Orientierung bricht an. Sie werden auf das Training mit Erwachsenen vorbereitet.

Erwachsene ab 16J

Die grobe Einteilung ist Unter-,Mittel-, und Oberstufe. Doch der westliche Mensch lernt dann doch besser, wenn es weitere Unterteilungen gibt. So gibt es nun 6 Schülergrade und danach noch zwei Assistentengrade. Der rote Faden an dem ich mich orientiere sind die Schülergrade, aber auch der individuelle Entwicklungsstand des Schülers. Wer möchte, kann auf Schülergrade gehen. Jeder ist freiwillig im Training und steckt sich seine Ziele selbst. Wir trainieren hart und weich.
Die Ausbildung beginnt normalerweise mit einem Probetraining oder einem Selbstverteidigungskurs. Nach der Entscheidung sich körperlich und geistig zu entwickeln und wir miteinander “warm” geworden sind, beginnt auch schon das erste Schülergrad-Programm.

Ablauf
Da mir die Entspannung und der Ausgleich enorm wichtig geworden sind, habe ich das Chi-Kung (Energieübungen) am Anfang jeder Trainingseinheit gestellt. Der Kopf ist dadurch klarer und der Körper entspannter. Weiter geht es mit Formentraining. Dieser ist Bestandteil vieler Stile und dient der Schulung von Genauigkeit, Disziplin und Beharrlichkeit. Die nächsten Übungen dienen den 5 Grundprinzipien (Grundkraft, Gleichgewicht, Distanz, Focus/Timing, Psyche) und den Konzepten. Sie werden in Formen, Drills, Meidbewegungen, Konditionsübungen, Gefühls/Reflextraining (Chi-Sao), Lat-Sao (Sparring/ Kampf-programm) geschult.
Anwendungen und Sparring schließen die Trainingsstunde ab. Dadurch bekommen sie einen realistischen Eindruck vom Gelernten und dies fördert das Selbstbewusstsein weiter. .

 Mädchen/Frauen - Selbstverteidigung ab 13 J.

Unterschiede gibt es in der Anwendung. Hier achten wir besonders darauf, auf die individuellen Kraftverhältnisse einzugehen und auch mit stärkeren Gegnern fertig zu werden bzw. die Kraft nutzen zu lernen. In Rollenspielen erörtern wir typische Gefahrensituationen in Schule, Heimweg, Gruppen, Veranstaltungen und finden gemeinsam Lösungsmöglichkeiten.
 

  • Frauen unter Frauen, ohne Männer
  • gezielte Techniken zur Kraftnutzung
  • mit leichtem Stocktraining
  • sensibles Training mit sensiblen Fragen
  • Am Schluss des Kurses testen wir das Geübte (Selbsteinschätzung)

Assistenten ab 18 J.

Die Assistenten lernen die Kampfkunst gründlicher. Sie haben mehr Trainingseinheiten und intensiveren Unterricht mit Hintergrundwissen, dem “Warum”, sowie Taktik, Strategie, Menschenkenntnis, 5 Grundkonzepte, Kraftprinzipien, Kampfprinzipien, Hieb/Stichwaffentraining, Verteidigung gegen mehrere Gegner, erweiterte Schrittarbeit, weiche Mittel, verschiedene Arten von Chi-Sao (klebende Hände), Theorie, Unterrichtsaufbau, Holzpuppenform, Qi-Gong. Wer selbst unterrichten möchte oder einfach nur tiefer in die Materie einsteigen möchte wählt den Assistentenunterricht.

Privatunterricht

Die Gründe sich für Privatunterricht zu entscheiden sind unterschiedlich.
Mögliche Gründe:

  • Fehlende Zeit für den Gruppenunterricht, Schichtarbeit
  • Wunsch nach tieferem Verständnis für die einzelnen Themen
  • Wunsch nach Aggressionsabbau und emotionaler Stabilität
  • Körperliche und geistige Anspannungen, Disharmonien
  • Körperliche Erschöpfungszustände