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    KungFu    Schule für Bewegung und Wachstum
  

Aktualisiert: 08.10.2019

WT-KungFu, Selbstbehauptung / Gewaltprävention

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Die derzeitige globale Situation, sowie die Entwicklung in vielen Familien, die steigende Unsicherheit und Zukunftsängste, haben mich bewogen, den traditionellen Unterricht zu verändern. In allen Gewaltpräventionskursen, sowie in KungFu Kursen werden mittlerweile Konfliktlösungsansätze nicht nur körperlicher Art (KungFu) sondern auch mittels gemäßigter, respektvollem Umgang mit einander über Gewaltfreie Kommunikation, Körperarbeit (theaterpäd. Übungen usw) und Entspannungsübungen von mir verstärkt mit eingebaut. (Stand 2008)

Was ist WingTchun?

Das WingTsun/wingchun/ WingTchun (es gibt verschieden Schreibweisen) KungFu ist ein effektives Nahkampfsystem, das ausschließlich als Selbstverteidigung konzipiert wurde. Es ist schnörkellos und soll dem Anwender die Möglichkeit geben sich auch ohne erhöhte Körperkraft und Schnelligkeit zu verteidigen. Es basiert auf der Ausnutzung taktiler Reize. Ich habe das System wieder mit mehr runden, erdigen Bewegungen gefüllt und lege mehr Wert auf Ausgleich und Entspannung. Qi-Gong ist in jeder Stunde integriert. Es ist ohne spezielle körperliche Vorraussetzungen für Jedermann/frau praktizierbar. KungFu ist der Überbegriff für zahlreiche südchin. Kampfstile. Wushu für nordchinesische Stile.

Die Sinne, Wahrnehmung, Taktik, Strategie, ethisches Handeln werden geschult. Sie lernen Gefahren zu erkennen und effektiv zu Handeln ohne dabei rechtliche und humane Aspekte außer Acht zu lassen. KungFu schult das Selbstbewusstsein und trägt daher auch für eine positive Persönlichkeitsentwicklung bei.
Das Training findet in entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten statt und ist altersgerecht strukturiert

 

Was Ihnen KungFu bietet

Selbstvertrauen
Für mich ist KungFu eine gute Methode, um das Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Körperbewusstsein zu stärken. Von Außen nach Innen und von Innen nach Außen lautet ein Konzept.
Der äußere Kampf
Das bewusste sich-wehren, für sich eintreten zur rechten Zeit, in der richtigen Distanz mit der richtigen (kontrollierten) psychischen Einstellung wird erlernt. Mit Verbalisieren verbunden, fördert es alle Teilnehmer genauso wie das Einschätzen und Einfühlen der (Gefahren) Situation, das Kleben-bleiben, die Kräfte weiterleiten oder zu umgehen um Situationen zu entschärfen.
Der innere Kampf
Die Grundkonzepte (Kraft/Masse, Distanz, Gleichgewicht, Fokus/Ziel, Timing, psychische Haltung/Einstellung) sind nicht nur im Training wichtige Faktoren. Für mich sind diese absolut übertragbar in den Alltag. Wer weiß, was seine Fähigkeiten bzw seine Kräfte sind, und sie einsetzen kann (körperlich, mental, geistig, verbal), wird auf Dauer im (inneren) Gleichgewicht sein können. Somit tut er sich im nächsten Schritt, den Schritt mit der Außenwelt- der Interaktion mit Anderen (Distanzkonzept) leichter. Wenn Klarheit und Bewusstheit über die Anliegen/Ziele(Focus) kommt mit der Zeit. Das Timing bestimmt den Rhythmus, wann etwas für uns ansteht, wann und in welchem Tempo.
Ausstrahlung
Jeder hat ein anderes (Lebens)Tempo und ist in anderen Prozessen. Ausstrahlung ist wichtig: Was strahlen wir aus? Wie wirke ich auf Andere? Machen wir uns bewusst, wo wir sind und was uns “bewegt” und das Leben beginnt sinnvoller zu werden. Raus aus der Opferhaltung.
Ziele
Jeder Mensch hat persönliche Anliegen. Wie groß unsere Schritte sind, bestimmen wir mit unserem Trainingseinsatz selbst.

 

Die Geschichte

KungFu nach wingchun-Prinzipien ist eine Kampfkunst, die ihren Ursprung in China hat. Laut Legende flüchtete vor 300 Jahren die chinesiche Nonne Ng Mui nach dem Sturm auf das Shaolin Kloster in die Berge.  Dort entwickelte sie eine Kampfkunst, die anderen überlegen sein sollte. Diese Kampfkunst gab sie an das chinesische Mädchen Yim WingTsun weiter, deren Namen das System von nun an behielt.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Stil verändert und weiter entwickelt. Großmeister Yip Man (u.a. Lehrer von Bruce Lee) machte das System der Öffentlichkeit bekannt. Seine letzten Schüler gründeten eigene WingTsun/wingchun Schulen und veränderten mehr oder weniger ihren Stil. Somit gibt es heute viele verschiedene wingchun-Stile.